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Mythos "An apple a day keeps the doctor away" ?

Letzte Aktualisierung am 29.12.2018 | Lesedauer ~ 5 Minuten | Autor Teelko Rh

Was ist dran am Mythos “Äpfel sind gesund”?

Elizabeth Wright und ihre Familie

Famile Wright auf einen Bild – Copyright © 2014-DING, The Salamanca Corpus, Universidad de Salamanca

“An apple a day keeps the doctor away.” –

Übersetzt: Ein Apfel pro Tag hält den Doktor fern. Doch wieso empfehlen unzählige Ernährungsexperten den Apfel?

Die Geschichte

Erstmals tauchte das Sprichwort vor ca. 150 Jahren in westlichen Teil Englands auf (Wales). Die dortige Zeitschrift “Notes & Queries” veröffentlichte im Februar 1866 die allgemein Bekannte Redewendung in einer abgewandelten Form. Dort hieß es:

“Iss einen Apfel, wenn du ins Bett gehst, und du wirst den Arzt davon abhalten, sein Brot zu verdienen.”

Knapp 50 Jahre später, sollte die uns geläufige Redewendung das erste Mal veröffentlicht werden. Elizabeth Wright wandelte die Redewendung um 1913 zu

“An apple a day keeps the doctor away.”


1. Wie gesund sind Äpfel ?

Vorweg, der Frucht werden nicht umsonst gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt.

Neueste wissenschaftliche Studien ergaben, dass Apfelsäfte reich an Quercetin & Catechinen (Procyanidine) sind. Diese und weiter Polyphenole verringern das Risiko für Darmkrebs nachweislich. Dabei konnte Apfelsaft wichtige Entzündungsmarker in Tierversuchen positiv beeinflussen. Auch wurden weitere entgiftende Enzyme im Darm aktiviert ( z.B Glutathion-S-Transferase,). Infolgedessen gehen Experten von starken antioxidativen Wirkungen aus. Welche nicht nur bei bei Äpfel zu finden sind, sondern auch bei Trauben Inhaltsstoffen.

„Wer regelmäßig Äpfel isst oder Apfelsaft trinkt, kann also mithilfe dieser Bestandteile möglicherweise Schäden durch freie Radikale vorbeugen.“, Prof. Dr. Dr. Dieter Schrenk. [1.]

Besondere Apfelsorten die Sie kennen sollten

  • Braeburn,
  • Gala,
  • Granny Smith,
  • Red Delicious.
  • Pink Lady

Diese und weitere Apfelsorten enthalten neben Phytonährstoffen, Vitamin A, Vitamin E und Beta-Carotin in großen Mengen. Deren wissenschaftlichen Wirkungen bekannt und in etlichen Studien belegt sind.

Nicht zu unterschätzen sind die im Apfel enthaltene Pektine. Apfelpektin wird schon heute als Durchfallmedikament erfolgreich eingesetzt. Dabei helfen Apfelwirkstoffe Bakteriengifte aufzunehmen und die Zellwände im Darm zu schützen. Eine negative Interaktion schädlicher Bakterien wird so entgegengewirkt. [2.]

Forscher verweisen dennoch ausdrücklich daraufhin, dass der Grund dieser Wirkung noch im unklaren liegt. Äpfel enthalten über ~ 30 potentielle Pflanzenwirkstoffe, welche zum Teil erst seit kurzem entdeckt wurden.

Apfel mit oder ohne Schale verzehren?

Ganz klar den Apfel mit der Schale essen. Bioaktive Wirkstoffe befinden sich zumeist im äußeren einer Frucht. Doch Vorsicht, Pestizide könnten am äußeren der Früchte haften und so mehr schaden als nutzen. Waschen Sie daher den Apfel mit warmen Wasser gründlich ab und genießen sie ihn dann in vollen Zügen ganz. Bio-Produkte sind hiervon nicht ausgeschlossen!

Äpfel und der Zahnschmelz

Noch heute streiten sich unzählige Gesundheitsportale um die Frage, ob Äpfel schädlich für den Zahnschmelz sind. Dabei nehmen diese Bezug auf die im Apfel enthaltenden natürlichen Säuren. Diese sollen den Zahnschmelz angreifen oder gar schädigen. Das stimmt nur bedingt, wir sollten uns lieber die Frage stellen, was nicht schlimmer ist. Softdrinks oder gar Fruchtsäfte zuverkonsumieren und dabei den Apfel zuverteufeln!

Wir vom Trauben-Zauber Team sind der Meinung, dass Früchte (sofern keine Allergien/Erkankungen vorliegen) immer gesundheitliche Vorteile bieten werden. Auch wenn diese nicht sofort bemerkbar sind. 

BONA POMA AD MATURITATEM LENTE PERVENIEUNT.!

*Gutes Obst gelangt langsam zur Reife

Jetzt essen Sie verdammt nochmal einen Apfel!

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